Bei der Buche bilden 14 Versuchsflächen das genetische Monitoringnetz.

Vier dieser Flächen sind über Waldklimastationen (WKS) in ein internationales forstliches Dauerbeobachtungsnetz (Level-II-Flächen) eingebunden. Die WKS befinden sich jeweils auf einer gezäunten Fläche von 50 x 50 Metern. Sie sind identisch mit der GenMon-Kernfläche. Auf den weiteren Monitoringflächen werden Klimaparameter über Datenlogger erhoben.

Alle Flächen befinden sich im Staatswald. 13 Buchenbestände sind aus natürlicher Verjüngung hervorgegangen. Die Höhenlage wurde mit der Auswahl von Flächen aus niederen Lagen (ca. 75 m) bis in die höheren Lagen der Alpen (über 1.000 m) berücksichtigt. Kombiniert mit der Lage der Bestände in unterschiedlichen Herkunftsgebieten und auf unterschiedlichen Standorten ist durch diese Auswahl eine gute Repräsentativität der Buche in Deutschland gegeben.

 

 

Bei der Fichte umfasst das genetische Monitoringnetz 10 Versuchsflächen, die 2017 neu eingerichtet wurden. Es wurden sowohl bewirtschaftete (z.B. Saatguterntebestände) als auch unbewirtschaftete Wälder (Naturwälder, Naturschutzgebiete, Nationalparke) in das Beobachtungsnetz eingebunden. Zwei Flächen sind in das Level-II-Dauerbeobachtungsnetz integriert. Auf weiteren Flächen werden Klimaparameter über Datenlogger erhoben. Alle Flächen liegen im Staatswald. Sie sind sowohl aus natürlicher Verjüngung, als auch aus Pflanzung hervorgegangen. Die Höhenlage wurde mit  der Auswahl von Flächen aus Tieflagen (ca. 50 m) über montane bis zu hochmontanen Standorten des Harzes und der Alpen (ca. 1.100 m) berücksichtigt. Die Versuchsflächen repräsentieren die breite Standortsamplitude dieser Baumart. Das Monitoring soll Rückschlüsse auf Vitalität, Konkurrenzkraft und Zukunftsfähigkeit dieser klimasensiblen Baumart ermöglichen.

 

Standorte der Monitoringflächen